Hinweise zur Datenverarbeitung


1. Name und Kontaktdaten des für die Verarbeitung Verantwortlichen



Diese Datenschutzhinweise gelten für die Datenverarbeitung durch:



Kanzlei für Wirtschaftsrecht RA Peter Walk (im Folgenden „Kanzlei“ oder „wir“ genannt)
Verantwortlicher: Rechtsanwalt Peter Walk
Anschrift: Braunschweiger Str. 22, 38518 Gifhorn, Deutschland
E-Mail: info@ra-kanzlei-walk.de,
Telefon: +49 (0)5371/1704606
Fax: +49 (0)5371 1704 608

Ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter besteht für die Kanzlei nicht. Sie können die Kanzlei und den Verantwortlichen unter den vorstehenden Kontaktdaten erreichen.

2. Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten, Art und Zweck von deren Verwendung



Wenn Sie die Kanzlei mandatieren, erheben wir folgende Informationen:
  • Ihre Anrede, Vorname, Nachname, ggf. Geburtsname, Geburtsdatum, Personalausweiskopie;
  • ggf. Vertretungsverhältnisse, Sachbearbeiter, Vertragsnummer, Aktenzeichen;
  • bei Gesellschaften und juristischen Personen ggf. Register und Registernummern, Beteiligungsverhältnisse, wirtschaftlich Berechtigte;
  • Ihre Anschrift(en) und ggf. E-Mail-Adresse(n), Internetseite(n) (geschäftlich/privat),
  • Ihre Telefon- und ggf. Faxnummer(n) (Festnetz und/oder Mobilfunk, geschäftlich/privat),
  • Ggf. Ihre Rechtsschutzversicherung samt Vertragsnummer(n), Schadennummer(n), Selbstbehalt,
  • Ihre Berechtigung zum Vorsteuerabzug,
  • Informationen, die für die Geltendmachung und Verteidigung Ihrer Rechte im Rahmen des Mandats notwendig sind.

Die Erhebung dieser Daten erfolgt im Wesentlichen,
  • um Sie als Mandanten identifizieren zu können;
  • um Sie angemessen anwaltlich beraten und vertreten zu können;
  • zur Korrespondenz mit Ihnen;
  • zur Rechnungsstellung;
  • zur Abwicklung von evtl. vorliegenden Haftungsansprüchen sowie der Geltendmachung etwaiger Ansprüche gegen Sie sowie der Abwehr solcher Ansprüche von Ihnen gegen die Kanzlei;
  • zur Erfüllung der allgemeinen Sorgfaltspflichten,
  • zur Sicherstellung und Wahrnehmung des Hausrechts (z. B. durch Zutrittskontrollen),
  • zur Kostenerfassung und Controlling sowie zum Berichtswesen.

Die Datenverarbeitung erfolgt auf Ihre Anfrage hin und ist nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b Datenschutzgrundverordnung („DSGVO“) zu den genannten Zwecken für die angemessene Bearbeitung des Mandats und für die beidseitige Erfüllung von Verpflichtungen aus dem Mandatsvertrag erforderlich.

Eine Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten für bestimmte Zwecke, z. B. Nutzung Ihrer E-Mail-Adresse für Newsletter mit Informationen über aktuelle Rechtsthemen oder Marketingzwecke, kann auch aufgrund Ihrer Einwilligung (Art 6 Abs. 1 S. 1 lit f DS-GVO) erfolgen. In der Regel können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die vor der Geltung der DSGVO, also vor dem 25. Mai 2018, uns gegenüber erteilt worden sind. Über die Zwecke und über die Konsequenzen eines Widerrufs oder der Nichterteilung einer Einwilligung werden Sie gesondert im entsprechenden Text der Einwilligung informiert.

Grundsätzlich gilt, dass der Widerruf einer Einwilligung erst für die Zukunft wirkt. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht betroffen und bleiben rechtmäßig.

Eine Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt auch, soweit gesetzliche Anforderungen (z. B. Handels- und Steuergesetze) und berufsrechtliche Vorschriften, aber auch ggf. aufsichtsrechtliche oder andere behördliche Vorgaben dies erfordern. Zu den Zwecken der Verarbeitung gehören ggf. die Identitäts- und Altersprüfung, Betrugs- und Geldwäscheprävention, die Verhinderung, Bekämpfung und Aufklärung der Terrorismusfinanzierung und vermögensgefährdender Straftaten, die Erfüllung steuerrechtlicher Kontroll- und Meldepflichten sowie die Archivierung von Daten zu Zwecken des Datenschutzes und der Datensicherheit sowie der Prüfung durch Steuer- und andere Behörden. Darüber hinaus kann die Offenlegung personenbezogener Daten im Rahmen von behördlichen/gerichtlichen Maßnahmen zu Zwecken der Beweiserhebung, Strafverfolgung oder Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche erforderlich werden.

3. Datenkategorien, soweit wir Daten nicht unmittelbar von Ihnen erhalten, und deren Herkunft


Soweit dies für die Erbringung unserer Dienstleistungen erforderlich ist, verarbeiten wir von anderen Unternehmen oder sonstigen Dritten (z. B. Auskunfteien) zulässigerweise erhaltene personenbezogene Daten. Zudem verarbeiten wir personenbezogene Daten, die wir aus öffentlich zugänglichen Quellen (wie z.B. Telefonverzeichnisse, Handels- und Vereinsregister, Melderegister, Schuldnerverzeichnisse, Grundbücher, Presse, Internet und andere Medien) zulässigerweise entnommen, erhalten oder erworben haben und verarbeiten dürfen.
Relevante personenbezogene Datenkategorien können insbesondere sein:
  • Personendaten (Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Familienstand, Beruf/Branche und vergleichbare Daten),
  • Kontaktdaten (Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und vergleichbare Daten),
  • Adressdaten (Meldedaten und vergleichbare Daten),
  • Zahlungs-/Deckungsbestätigung bei Bank- und Kreditkarten,
  • Informationen über Ihre finanzielle Situation (Bonitätsdaten inklusive Scoring, also Daten zur Beurteilung des wirtschaftlichen Risikos),
  • Kundenhistorie,
  • Daten über Ihre Nutzung der von uns angebotenen Telemedien (z.B. Zeitpunkt des Aufrufs unserer Webseiten, Apps oder Newsletter, angeklickte Seiten/Links von uns bzw. Einträge und vergleichbare Daten),
  • Meta/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen),
  • Videodaten.

4. Weitergabe von Daten an Dritte


Eine Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten an Dritte findet nur statt, wenn
  • Sie uns eine Einwilligung zur Übermittlung an Dritte gegeben haben,
  • dies nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO für die Abwicklung von Mandatsverhältnissen mit Ihnen erforderlich ist (hierzu gehört insbesondere die Weitergabe an Verfahrensgegner und deren Vertreter, insbesondere deren Rechtsanwälte, sowie Gerichte und andere öffentliche Behörden zum Zwecke der Korrespondenz, Marketingmaßnahmen sowie zur Geltendmachung und Verteidigung Ihrer Rechte),
  • dies der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben, nach denen wir zur Auskunft, Meldung oder Weitergabe von Daten verpflichtet sind, dient,
  • externe Dienstleistungsunternehmen Daten in unserem Auftrag als Auftragsverarbeiter oder Funktionsübernehmer verarbeiten (z. B. externe Rechenzentren, Unterstützung/Wartung von EDV-/IT-Anwendungen, Archivierung, Belegbearbeitung, Call-Center-Services, Compliance-Services, Controlling, Datenscreening für Anti-Geldwäsche-Zwecke, Datenvalidierung bzw. -plausibilitätsprüfung, Datenvernichtung, Einkauf/Beschaffung, Kundenverwaltung, Lettershops, Marketing, Medientechnik, Research, Risikocontrolling, Abrechnung, Telefonie, Webseitenmanagement, Wirtschaftsprüfungsdienstleistung, Kreditinstitute, Druckereien oder Unternehmen für Datenentsorgung, Kurierdienste, Logistik, Pressearbeit).

Wir werden Ihre Daten darüber hinaus nicht an Dritte weitergeben. Soweit wir Dienstleister im Rahmen einer Auftragsverarbeitung beauftragen, unterliegen Ihre Daten dort den gleichen Sicherheitsstandards wie bei uns. Die weitergegebenen Daten dürfen von dem Dritten ausschließlich zu den genannten Zwecken verwendet werden, für die sie ihnen übermittelt wurden. Das Anwaltsgeheimnis bleibt unberührt. Soweit es sich um Daten handelt, die dem Anwaltsgeheimnis unterliegen, erfolgt eine Weitergabe an Dritte nur in Absprache mit Ihnen. Innerhalb der Kanzlei erhalten diejenigen internen Stellen bzw. Organisationseinheiten Ihre Daten, die diese zur Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Pflichten oder im Rahmen der Bearbeitung und Umsetzung unseres berechtigten Interesses benötigen.

5. Aufbewahrung/Speicherung der Daten, Löschung



Die für die Mandatierung von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden mindestens bis zum Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht für Anwälte (6 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem das Mandat beendet wurde,) gespeichert.

Mandantendaten werden grundsätzlich nach Ablauf der Frist, in der aus dem Mandatsverhältnis Schadenersatzansprüche gegen die Kanzlei geltend gemacht werden können, gelöscht. Regelmäßig sind dies zehn Jahre nach Ablauf des Jahres, in dem die Mandatsbearbeitung endete. Nach den §§ 195 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) können aber auch Verjährungsfristen von bis zu 30 Jahren anwendbar sein.
Die vorliegende Löschung von Mandantendaten kann sich verschieben, soweit erbrechtliche Verfügungen des Mandanten –insbesondere im Original- in den Akten vorhanden sind. Dann erfolgt die Löschung, soweit keine anderen Aufbewahrungsgründe bestehen mit Abwicklung der mit dem Todesfall des Mandanten zusammenhängenden Mandatsverhältnisse. Besondere Löschungsfristen gelten auch, soweit dies mit dem Mandanten ausdrücklich vereinbart ist. Wenn die Kanzlei nach Artikel 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO aufgrund von steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten (aus HGB, StGB oder AO) zu einer längeren Speicherung verpflichtet sind, erfolgt die Löschung nach Ablauf dieser Fristen. Haben Sie in eine darüber hinausgehende Speicherung nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO eingewilligt, erfolgt die Löschung Ihrer Daten nach Ablauf der von Ihnen eingeräumten (längeren) Speicherfrist.

Sind die Daten für die Erfüllung vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten und Rechte nicht mehr erforderlich, werden diese regelmäßig gelöscht, es sei denn, deren - befristete - Weiterverarbeitung ist zur Erfüllung der vorstehend aufgeführten Zwecke aus einem überwiegenden berechtigten Interesse erforderlich. Ein solches überwiegendes berechtigtes Interesse liegt z.B. auch dann vor, wenn eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist und eine Verarbeitung zu anderen Zwecken durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ausgeschlossen ist.

6. Betroffenenrechte



Sie haben das Recht:
  • gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber der Kanzlei zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen;
  • gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen;
  • gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer von der Kanzlei gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen;
  • gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung Ihrer von der Kanzlei gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;
  • gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben;
  • gemäß Art. 20 DSGVO Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen und
  • gemäß Art. 77 DSGVO sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. In der Regel können Sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes oder unseres Kanzleisitzes wenden.

7. Widerspruchsrecht



Sofern Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, haben Sie das Recht, gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben.

Möchten Sie von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an:
info@ra-kanzlei-walk.de

Stand der Hinweise zur Datenverarbeitung: 06.06.2018